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Gurtwickler elektrisch

Modell im Datenblatt

RolloDrive 30, 40, 50, 60 und 60 Comfort: Daten der alten Schellenberg-Modelle neben den heutigen

Die RolloDrive-Modelle mit runder Zahl – 30, 40, 50, 60, 60 Comfort und 100 – stehen nicht mehr im Schellenberg-Shop. Ein älterer Herstellerkatalog nennt ihre Daten; gelesen haben wir ihn nicht beim Hersteller, sondern an einer fremden Fundstelle. Danach liegen RolloDrive 50 und 55 sowie RolloDrive 60 und 65 bei Bauart, Lochabstand, Fläche und Zuglast gleichauf. Einen Nachfolger benennt Schellenberg in den ausgewerteten Unterlagen nicht – miss deshalb nach.

aus der Redaktion Stand 12. Oktober 2026 ca. 5 Minuten

Das Wichtigste vorab

RolloDrive 50 (Aufputz, 14 bis 23 mm Gurt, Lochabstand 230 mm, 30 kg, 5 m²) entspricht in diesen Werten dem heutigen RolloDrive 55. RolloDrive 60 und 60 Comfort (Unterputz, 23 mm, Lochabstand 165 oder 185 mm, 45 kg, 6 m² laut Katalog) liegen in diesen Werten beim RolloDrive 65. RolloDrive 40 und 30 haben andere Lochabstände als RolloDrive 45 und 35. Als Nachfolger bezeichnet Schellenberg keines der Geräte.

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Symbolbild: Schraubendreher und ausgebauter Gurtwickler auf einer FensterbankKI-generiert

Welches alte Modell hängt an der Wand?

Die älteren Gurtwickler von Schellenberg tragen runde Zahlen im Namen. Ein Katalog des Herstellers führt sie mit Artikelnummer. Gelesen haben wir ihn bei hifitest.de, nicht im Schellenberg-Shop. Die Nummer steht auch auf dem Typenschild – sie ist der sicherste Weg, das Gerät zu bestimmen.

ModellArt.-Nr.BauartGurtLochabstandFläche laut KatalogZuglastWickelkapazitätStrom
RolloDrive 3022630Aufputz, um 180° schwenkbar14 mm145 mm3,0 m²14 kg2,6 mSteckernetzteil, 2,0 m Kabel
RolloDrive 4022640Unterputz23 mm105 bis 185 mm4,0 m²20 kg3,2 mSteckernetzteil, 2,0 m Kabel
RolloDrive 5022650Aufputz14 bis 23 mm230 mm5,0 m²30 kg4,0 bis 5,0 mNetzstecker, 1,5 m Kabel
RolloDrive 6022750Unterputz23 mm165 oder 185 mm6,0 m²45 kg6,2 mNetzstecker, 1,5 m Kabel
RolloDrive 60 comfort22760Unterputz, Display23 mm165 oder 185 mm6,0 m²45 kg6,2 mNetzstecker, 1,5 m Kabel
RolloDrive 10022503Unterputz, Display23 mm215 oder 245 mm10,0 m²60 kg12,0 mNetzstecker, 1,5 m Kabel

Die Wickelkapazität gilt im Katalog für die jeweils genannte Gurtstärke: 1,0 mm beim RolloDrive 30, 1,3 mm bei den Unterputz-Geräten. Der RolloDrive 50 wurde laut Katalog mit Sonnensensor geliefert. Ein Erscheinungsjahr trägt der Katalog nicht.

Die Fläche steht im Katalog als eine Zahl, ohne Aufteilung nach dem Material des Rollladens. Die heutigen Produktseiten nennen die Freigabe je Material; vergleiche deshalb nicht nur die eine Zahl.

Was heute in denselben Maßen liegt

Schellenberg bezeichnet in den ausgewerteten Unterlagen kein heutiges Gerät als Nachfolger eines alten. Die folgende Gegenüberstellung vergleicht deshalb nur die Zahlen.

Altes ModellHeutiges Modell mit ähnlichen DatenGleichVerschieden
RolloDrive 50RolloDrive 55Aufputz, schmaler und breiter Gurt, Lochabstand 230 mm, 30 kg, 5 m²Sonnensensor beim 55 nur als Zubehör
RolloDrive 60RolloDrive 65 StandardUnterputz, 23 mm, Lochabstand 165 oder 185 mm, 45 kg, 6 m² (beim 65: Kunststoff)Der Katalog nennt die Fläche ohne Material; Maße von Blende und Einbauteil prüfen
RolloDrive 60 ComfortRolloDrive 65 Pluswie oben, dazu DisplayDer Plus ist nicht in unserer Auswahl
RolloDrive 100RolloDrive 105Unterputz, 23 mm, Lochabstand 215 oder 245 mm, 60 kg, 10 m²mindestens 182 mm Öffnungshöhe nötig
RolloDrive 40RolloDrive 45Unterputz, 23 mm, 4 m², SteckernetzteilLochabstand nur 135 oder 165 mm; 12 kg statt 20 kg
RolloDrive 30RolloDrive 35Aufputz, schmaler Gurt, SteckernetzteilLochabstand 180 mm statt 145 mm; keine Schwenkfunktion
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Schellenberg

RolloDrive 65 Standard

Unterputz-Wickler für größere Rollläden: 45 kg Zugkraft, freigegeben bis 6 m² Kunststoff.

Bauart
Unterputz
Gurtbreite
23 mm
Fläche Kunststoff
bis 6 m²
Fläche Alu/Holz
bis 3 m²
Zugkraft
45 kg
Lochabstand
165 oder 185 mm

Warum an dieser Stelle: In den Zahlen dem RolloDrive 60 am nächsten: Unterputz, 23-mm-Gurt, Lochabstand 165 oder 185 mm, höchstens 45 kg, freigegeben bis 6 m² Kunststoff oder 3 m² Aluminium und Holz.

Passt zu: Kunststoff-Rollläden bis 6 m² oder Aluminium und Holz bis 3 m² mit 23-mm-Gurt.

Dafür spricht

  • Freigegeben bis 6 m² Kunststoff bzw. 3 m² Aluminium/Holz
  • Wickelt laut Hersteller 8 m Gurt bei 1,0 mm Stärke
  • Zeitautomatik, Hinderniserkennung, Anschluss für Sonnen- und Dämmerungssensor

Das fehlt

  • Braucht einen Mauerkasten mit mindestens 134 mm Höhe
  • Arbeitet mit 230 Volt; die Montageanleitung verlangt Anschluss und Inbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft
  • Kein Display, Sensor nur als Zubehör

RolloDrive 60 und 60 Comfort neben dem RolloDrive 65

Der Katalog nennt für beide alten Geräte 6,2 m Wickelkapazität bei 1,3 mm Gurtstärke. Gehäusemaße der alten Geräte nennen wir nicht, weil uns dafür keine Quelle vorliegt, die wir verlinken können. Der RolloDrive 65 Standard* (Anzeige) hat laut Produktseite eine Blende von 59 × 210 × 27 mm, ein Einbauteil von 138 × 132 × 35 mm und wickelt 8 m bei 1,0 mm. Die Bohrlöcher liegen nach den Zahlen im selben Abstand; ob die Blende die alte Öffnung abdeckt, zeigt nur das Nachmessen. Schellenberg verlangt für den 65 mindestens 134 mm Öffnungshöhe im Mauerkasten.

Wer das Display des 60 Comfort behalten will, findet es beim RolloDrive 65 Plus; die Unterschiede zwischen Standard, Plus und Premium stehen auf der Seite RolloDrive 65.

RolloDrive 50 neben dem RolloDrive 55

Der RolloDrive 55* (Anzeige) hat denselben Lochabstand von 230 mm und nimmt wie der 50 beide Gurtbreiten. Seine Produktseite nennt 5,0 m Wickelkapazität bei 1,0 mm Gurtstärke und 3,0 m bei 1,7 mm (die Montageanleitung 6 m bei 1,0 mm; wir nennen den kleineren Wert). Die Montageanleitung des 55 verlangt Anschluss, Montage und Inbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft. Alle Daten: RolloDrive 55.

RolloDrive 40 und 30: andere Lochabstände

Hier passt es nicht von selbst. Der RolloDrive 40 ließ sich laut Katalog mit 105 bis 185 mm Lochabstand befestigen; der RolloDrive 45* (Anzeige) hat 135 oder 165 mm und braucht laut Hersteller mindestens 35 mm Öffnungsbreite und 103 mm Öffnungshöhe. Saß der alte auf 105 oder 185 mm, muss neu gebohrt werden. Beim RolloDrive 35* (Anzeige) sind es 180 mm statt 145 mm, und er schwenkt nicht. Suchst du wieder ein drehbar gelagertes Gerät, hilft die Seite Schwenkwickler.

Anleitungen und Einstellen

Für die alten Modelle lag uns keine Montageanleitung des Herstellers vor; Tastenfolgen für Endpunkte und Schaltzeiten nennen wir deshalb nicht. Der Katalog beschreibt nur die Funktionen: Zeitautomatik bei allen Geräten, Datensicherung bei Stromausfall, beim 60 Comfort Uhrzeit, Umschaltung zwischen Automatik, Zufall und Manuell sowie ein Sonnen- und Dämmerungsmodul als Zubehör.

Wie die heutigen Reihen eingestellt werden, steht unter RolloDrive einstellen. Bleibt ein altes Gerät stehen, prüfe zuerst die Ursachen, die nichts mit dem Antrieb zu tun haben: Gurtwickler fährt nicht hoch.

Du bist nicht an die Marke gebunden

Jeder elektrische Gurtwickler passt, wenn Bauart, Gurtbreite, Lochabstand und freigegebene Fläche stimmen. Geräte anderer Hersteller für den Mauerkasten stehen unter Unterputz-Gurtwickler, alle Modelle nebeneinander im Vergleich.

Oft gefragt

Welcher Gurtwickler ersetzt den RolloDrive 60?

Schellenberg nennt in den ausgewerteten Unterlagen keinen Nachfolger. In den Zahlen liegt der RolloDrive 65 Standard am nächsten: Unterputz, 23-mm-Gurt, Lochabstand 165 oder 185 mm, höchstens 45 kg, 6 m² Kunststoff und 3 m² Aluminium. Baugleich muss er deshalb nicht sein. Der RolloDrive 65 braucht laut Hersteller mindestens 134 mm Öffnungshöhe im Mauerkasten – miss die Öffnung, bevor du bestellst.

Was ist der Unterschied zwischen RolloDrive 60 und 60 Comfort?

Im Katalog stehen beide mit denselben Werten: Unterputz, 23-mm-Gurt, Lochabstand 165 oder 185 mm, 6,0 m², höchstens 45 kg Zuglast und 6,2 m Wickelkapazität. Der 60 Comfort hat laut Katalog zusätzlich eine Displayanzeige für die Zeitprogrammierung, eine Uhrzeit und die Umschaltung zwischen Automatik, Zufall und Manuell.

Passt ein RolloDrive 55 auf die Bohrlöcher des RolloDrive 50?

Nach den Zahlen ja: Der Katalog nennt für den RolloDrive 50 einen Lochabstand von 230 mm, die Produktseite des RolloDrive 55 ebenfalls 230 mm. Beide sind Aufputz-Geräte für schmalen und breiten Gurt mit 30 kg und 5 m². Miss trotzdem am Gerät nach; die Gehäuse müssen nicht gleich groß sein.

Wo finde ich die Anleitung für RolloDrive 50 oder 60?

Im Schellenberg-Shop standen am 11.10.2026 nur die aktuellen Modelle; eine Montageanleitung für RolloDrive 30, 40, 50 oder 60 haben wir dort nicht gefunden. Die aktuelle Anleitung des RolloDrive 55 nennt für Fragen, Ersatzteile und Garantie den Kundenservice von Schellenberg. Halte die Artikelnummer vom Typenschild bereit.

Hatte der RolloDrive 40 wirklich 20 kg Zuglast?

So steht es im Katalog: RolloDrive 40, Art. 22640, höchstens 20 kg Zuglast, 4,0 m², 3,2 m Wickelkapazität bei 1,3 mm Gurtstärke. Der heutige RolloDrive 45 ist mit 12 kg angegeben und ebenfalls bis 4 m² Kunststoff freigegeben. Wähle nach der freigegebenen Fläche, nicht nach der Kilogramm-Zahl.

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Belege und Quellen

  1. Hersteller-Dokument: Schellenberg-Katalog „Rollladenantriebe“ mit RolloDrive 30, 40, 50, 60, 60 comfort und 100 (ohne Jahresangabe). Fundstelle: hifitest.de, nicht der Server des Herstellers
  2. Schellenberg: Produktseite RolloDrive 65 Standard, Art. 22765 (Maße, Lochabstand, Mindesthöhe)
  3. Schellenberg: Produktseite RolloDrive 55, Art. 22755 (Lochabstand, Wickelkapazität)
  4. Schellenberg: Produktseite RolloDrive 45, Art. 22745 (Lochabstand, Mindestöffnung)
  5. Schellenberg: Produktseite RolloDrive 105 Standard (Lochabstand, Mindesthöhe)

Verfasst von

Redaktion gurtwickler-elektrisch.de

Die Redaktion von gurtwickler-elektrisch.de liest Datenblätter, Montageanleitungen und Herstellerseiten elektrischer Gurtwickler und stellt die Angaben nebeneinander: freigegebene Rollladenfläche je Material, Gurtbreite, Lochabstand, Stromanschluss, Funk. Grundlage sind die Unterlagen der Hersteller; die Quellen stehen am Ende jeder Seite.

  • Werte aus Datenblatt und Montageanleitung
  • Widersprüche zwischen Quellen werden genannt
  • Vergleich nach Herstellerangaben
  • Anbieterangaben im Impressum

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