Das Wichtigste vorab
RolloTron classic: Unterputz, Memoryfunktion im 24-Stunden-Rhythmus, Soft-Start und Soft-Stopp, Sonnen- und Dämmerungssteuerung über Sensor möglich, kein Funk. RolloTron classic smart: Funk im Rademacher-System, Soft-Start, aber kein eigenes Schaltprogramm und kein Sensoranschluss; Automatik nur mit Gateway premium oder einem premium smart als Zentrale. Für Unterputz nennt der Hersteller höchstens 45 kg und Flächen bis 6 m², für die POWER-Variante höchstens 60 kg.
Hinweis zu Links: Diese Seite enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. So finanziert sich die Seite
Kurzurteil
„classic“ ist die mittlere Stufe der HomePilot-Gurtwickler von Rademacher. Wichtig ist das Wort dahinter: Der classic bringt seine Automatik mit, der classic smart bekommt sie von außen. Wer einen classic smart ohne Zentrale kauft und erwartet, dass er morgens von selbst hochfährt, hat das falsche Gerät. Entscheide deshalb zuerst, wer den Fahrbefehl geben soll.
Welcher passt zu dir?
Wenn du der Rollladen täglich zur selben Zeit fahren soll und später ein Sensor dazukommen kannHomePilot RolloTron classic
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · aktueller Preis steht bei AmazonWenn du ein Gateway premium oder ein premium smart als Zentrale vorhanden istHomePilot RolloTron classic smart
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · aktueller Preis steht bei AmazonWenn du der Rollladen sehr schwer ist oder viel Gurt gewickelt werden mussHomePilot RolloTron classic POWER
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · aktueller Preis steht bei AmazonWenn du Zeiten je Wochentag ohne Zentrale willst
classic und classic smart im Vergleich
| classic | classic smart | |
|---|---|---|
| Eigene Zeitautomatik | ja, Memoryfunktion im 24-Stunden-Rhythmus | nein |
| Sonnen- und Dämmerungssteuerung | über Sensor am Gerät möglich (Zubehör) | nicht am Gerät; über Zentrale oder Sonnensensor smart |
| Soft-Start und Soft-Stopp | ja | ja |
| Funk | nein | Rademacher-Funk |
| Fernbedienung, Wandtaster | nein | ja, direkt anmeldbar |
| Zentrale nötig | nein | für jede Automatik und für die App |
| POWER- und Minigurt-Variante | ja | ja |
Die Angaben stammen aus der Auswahlhilfe und den Fragen-Artikeln im Serviceportal des Herstellers. Für alle Unterputz-Geräte der Reihe nennt die Auswahlhilfe höchstens 45 kg Zugleistung, 6,2 m Wickelkapazität bei 1,3 mm Gurtstärke und Rollladenflächen bis 6 m² – ohne Material. Laut Anbieter sind classic und classic smart für 23-mm-Gurt gebaut und passen in Gurtkästen ab 36 mm Breite. Einen Lochabstand können wir für keines der Geräte aus einer Herstellerunterlage belegen.
HomePilot
HomePilot RolloTron classic
Die mittlere Ausstattung: Memoryfunktion, Soft-Start und Anschluss für einen Sonnen- und Dämmerungssensor.
- Bauart
- Unterputz
- Gurtbreite
- 23 mm (laut Anbieter)
- Fläche Kunststoff
- bis 6 m² (Material nicht genannt)
- Zugkraft
- max. 45 kg
- Bedienung
- Tasten, Memoryfunktion, Sensor möglich
- Preisklasse
- mittlere
Warum an dieser Stelle: Die Stufe mit eigener Automatik: Memoryfunktion, Soft-Start und Soft-Stopp, Sonnen- und Dämmerungssteuerung über einen Sensor möglich. Laut Auswahlhilfe des Herstellers höchstens 45 kg Zugleistung, für Rollladenflächen bis 6 m².
Passt zu: Rollläden bis 6 m² am Mauerkasten, wenn später ein Sensor ergänzt werden soll.
Dafür spricht
- Memoryfunktion, Soft-Start und Soft-Stopp
- Sonnen- und Dämmerungssteuerung über einen Sensor möglich (Zubehör)
- Unterputz-Geräte der Reihe: laut Hersteller max. 45 kg Zugleistung, für Rollladenflächen bis 6 m²
Das fehlt
- Kein Display mit Wochenprogramm
- Die Herstellerquelle nennt die Fläche ohne Material
- Lochabstand und Einbaumaße nicht aus einer Herstellerunterlage belegt
RolloTron classic: Memoryfunktion plus Sensor
Der classic hat kein Display. Seine Memoryfunktion wiederholt die programmierten Öffnungs- und Schließzeiten täglich. Gegenüber dem RolloTron pure kommen laut Auswahlhilfe zwei Dinge dazu: Soft-Start und Soft-Stopp sowie die Möglichkeit, einen Sonnen- und Dämmerungssensor anzuschließen. Der Sensor ist Zubehör.
Getrennte Zeiten für Werktage und Wochenende, Astro- und Zufallsfunktion bietet erst der RolloTron premium mit Display.
RolloTron classic smart: Empfänger im Funksystem
Der RolloTron classic smart* (Anzeige) lässt sich in das Smart-Home-System von HomePilot einbinden und direkt per Funk-Sender bedienen. Der Hersteller schreibt dazu ausdrücklich: Das Gerät ist ein reiner Empfänger; soll es zeitgesteuert fahren, muss eine Zentrale vorhanden sein.
Daraus ergeben sich drei Ausbaustufen:
- Nur das Gerät: Auf und Ab an den Tasten.
- Mit Fernbedienung smart (6 Gruppen) oder Wandtaster smart (1 oder 3 Gruppen): Bedienen aus der Entfernung, ohne Zeitsteuerung.
- Mit Gateway premium oder einem RolloTron premium smart als Zentrale: Automatikfunktionen; mit dem Gateway auch das Smartphone.
Die Automatik-Tasten und LEDs am Gerät haben laut Serviceportal nur eine Aufgabe, wenn ein premium smart die Zentrale ist: Dann lassen sich einzelne Automatiken am classic smart ausschalten. Befehle des Gateway premium werden immer ausgeführt, gleich ob die Automatik am Gerät ein- oder ausgeschaltet ist. Ein Sonnensensor smart kann direkt am Gurtwickler angemeldet werden.
Sender anmelden
Endpunkte einstellen
Beide Endpunkte müssen laut Serviceportal eingestellt sein, bevor das Gerät per Funk angesteuert werden kann.Anmeldemodus am Gurtwickler starten
Uhr- und Stopp-Taste gleichzeitig mindestens 4 Sekunden drücken und halten. Die Uhr-LED blinkt grün; der Anmeldemodus bleibt 120 Sekunden aktiv.Sender in den Anmeldemodus bringen
Fernbedienung, Wandtaster oder Zentrale nach deren eigener Anleitung in den Anmeldemodus schalten.Kontrollleuchte prüfen
Nach erfolgreicher Anmeldung leuchtet die Kontrollleuchte des RolloTron classic smart 5 Sekunden lang grün.
Was Funk ohne App im Vergleich der Hersteller bedeutet, steht unter Gurtwickler mit Funk und Fernbedienung.
POWER- und Minigurt-Variante
Laut Auswahlhilfe haben die POWER- und die Minigurt-Variante dieselben Merkmale wie das jeweilige Grundgerät. Die classic POWER-Version* (Anzeige) zieht laut Hersteller höchstens 60 kg und wickelt 12 m Gurt bei 1,3 mm Stärke; sie ist für sehr schwere Rollläden gedacht oder für Fälle, in denen sehr viel Gurt gewickelt werden muss. Im Angebot stehen laut Anbieter bis 10 m² Rollladenfläche und ein tieferer Gurtbandeinlass von 197 mm – miss die Tiefe deines Mauerkastens, bevor du bestellst. Andere 60-kg-Geräte mit Freigabe je Material stehen unter Gurtwickler für schwere Rollläden.
Bei der Funk-Stufe ist der classic smart die Wahl, wenn es POWER oder Minigurt sein muss: Den pure smart gibt es laut Serviceportal nur in der Ausführung mit 45 kg.
Für wen – und für wen nicht
Vorteile
- classic: eigene Zeitautomatik ohne Zentrale, Sensor nachrüstbar
- classic smart: Fernbedienung und Wandtaster direkt anmeldbar
- Beide mit Soft-Start und Soft-Stopp
- Beide laut Hersteller auch als POWER- und Minigurt-Variante
Nachteile
- classic smart ohne Zentrale ohne jede Zeitsteuerung
- classic ohne Display und ohne getrennte Zeiten je Wochentag
- Fläche in der Herstellerquelle ohne Material, kein Lochabstand belegt
- Kein WLAN und kein Matter
Suchst du ein Funkgerät, das ohne System eines Herstellers auskommt, findest du die Alternativen unter Smarte Gurtwickler. Dass der classic dem RolloTron Standard von rademacher.de entspricht, liegt nach der Ausstattung nahe, ist aber nicht belegt; die Einordnung der Namen steht auf der Seite Rademacher RolloTron und HomePilot.
Oft gefragt
Was ist der Unterschied zwischen RolloTron classic und classic smart?
Der classic steuert sich selbst: Seine Memoryfunktion wiederholt die programmierten Öffnungs- und Schließzeiten im 24-Stunden-Rhythmus, und ein Sonnen- und Dämmerungssensor lässt sich anschließen. Der classic smart hat stattdessen Funk im Rademacher-System. Laut Hersteller ist er ein reiner Empfänger ohne eigenes Schaltprogramm; Zeiten kommen von einer Zentrale.
Kann ich am RolloTron classic smart Schaltzeiten einstellen?
Nein. Das Serviceportal von HomePilot schreibt, der RolloTron classic smart sei ein reines Empfangsgerät ohne eigenes Automatikprogramm; Schaltzeiten und ein Sonnensensor am Gerät seien nicht möglich. Mit dem Gateway premium lassen sich alle Automatikfunktionen nutzen. Auch ein RolloTron premium smart kann als Zentrale dienen und laut Hersteller bis zu 20 classic-smart-Geräte ansteuern.
Funktioniert der RolloTron classic smart ohne Gateway?
Ja, als ferngesteuerter Antrieb. Laut Serviceportal lassen sich die Fernbedienung smart mit 6 Gruppen und die Wandtaster smart mit 1 oder 3 Gruppen direkt am Gerät anmelden; dazu kommen die Tasten am Gerät. Von selbst zu festen Zeiten fährt er so nicht. Für die Bedienung per Smartphone nennt der Hersteller das Gateway premium.
Wie melde ich eine Fernbedienung am RolloTron classic smart an?
Laut Serviceportal drückst du Uhr- und Stopp-Taste gleichzeitig mindestens 4 Sekunden. Die Uhr-LED blinkt grün, der Anmeldemodus bleibt 120 Sekunden aktiv. Dann bringst du den Sender nach dessen Anleitung in den Anmeldemodus. War es erfolgreich, leuchtet die Kontrollleuchte 5 Sekunden grün. Vorher müssen beide Endpunkte eingestellt sein.
Gibt es den RolloTron classic für schwere Rollläden?
Ja, als POWER-Variante. Die Auswahlhilfe nennt dafür höchstens 60 kg Zugleistung und 12 m Wickelkapazität bei 1,3 mm Gurtstärke, bei gleicher Ausstattung wie der classic. Auch den classic smart gibt es laut Serviceportal in drei Varianten; für den pure smart nennt der Hersteller dagegen nur die Ausführung mit 45 kg. Eine Freigabe je Material ist für keines der Geräte belegt.
Hier geht es weiter
- HerstellerRademacher RolloTronRademacher RolloTron Basis, Standard, Comfort und die HomePilot-Geräte pure, classic, premium: Ausstattung, Zugleistung und Funkvarianten laut Hersteller.
- Modell im DatenblattHomePilot pureHomePilot RolloTron pure, pure smart und pure DECT: Welche Variante Schaltzeiten hat, welche ein Gateway braucht und wie Funk-Sender angemeldet werden.
- Modell im DatenblattHomePilot premiumHomePilot RolloTron premium, premium smart, POWER-Version und Aufputz: Was die Varianten unterscheidet, was der Hersteller belegt und was du im Angebot prüfen musst.
- Auswahl & KaufFunk und FernbedienungElektrische Gurtwickler mit Funk: Bei den meisten Geräten ist der Handsender Zubehör. Fünf Funk-Modelle für Unterputz und Aufputz im Vergleich.
- Auswahl & KaufSmart HomeSmarte Gurtwickler unterscheiden sich im Funkweg: Matter über WLAN oder Thread, DECT an der FRITZ!Box oder Herstellerfunk mit Zentrale. Sechs Geräte im Überblick.
- Auswahl & KaufSchwere RolllädenWelcher elektrische Gurtwickler schafft schwere Rollläden? Geräte mit 60 und 75 kg laut Hersteller, freigegebene Flächen für Holz und Kunststoff, Maße.
Belege und Quellen
- HomePilot-Serviceportal: Auswahlhilfe Gurtwickler (classic, classic smart, POWER- und Minigurt-Variante; JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
- HomePilot-Serviceportal: Kann man beim RolloTron classic smart Schaltzeiten einstellen oder einen Sonnensensor anschließen? (JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
- HomePilot-Serviceportal: Anmeldemodus aktivieren beim RolloTron classic smart (JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
- HomePilot-Serviceportal: Wozu dienen die Automatik-Tasten und LEDs am RolloTron classic smart? (JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
- HomePilot-Serviceportal: Kann der RolloTron classic smart mit einer Fernbedienung angesteuert werden? (JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
- HomePilot-Serviceportal: Gibt es den RolloTron pure smart auch mit 60 kg oder als Minigurt-Variante? (Verweis auf classic smart in drei Varianten; JavaScript-Seite, im Browser gelesen am 11.10.2026)
Verfasst von
Redaktion gurtwickler-elektrisch.de
Die Redaktion von gurtwickler-elektrisch.de liest Datenblätter, Montageanleitungen und Herstellerseiten elektrischer Gurtwickler und stellt die Angaben nebeneinander: freigegebene Rollladenfläche je Material, Gurtbreite, Lochabstand, Stromanschluss, Funk. Grundlage sind die Unterlagen der Hersteller; die Quellen stehen am Ende jeder Seite.
- Werte aus Datenblatt und Montageanleitung
- Widersprüche zwischen Quellen werden genannt
- Vergleich nach Herstellerangaben
- Anbieterangaben im Impressum